Up Close – Goldrausch 2025
Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt zeigt in einer Gruppenausstellung die Arbeiten der diesjährigen Teilnehmerinnen der 35. Ausgabe seines renommierten Weiterbildungs- und Förderprogramms.
Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt zeigt in einer Gruppenausstellung die Arbeiten der diesjährigen Teilnehmerinnen der 35. Ausgabe seines renommierten Weiterbildungs- und Förderprogramms.
Die Wunderkammer erscheint aus heutiger Sicht veraltet und ist wenig geeignet, um die Vielfalt und Vernetzung der zeitgenössischen Kunst anzusprechen. In ihr bildete sich ein quasi-kognitiver Zustand jener Epoche ab, in der verschiedene Objekte kontinuierlich aus ihrem anfänglich chaotischen Zustand zusammengetragen und nach Typologien organisiert wurden.
Die Ausstellung präsentiert erstmals alle bisherigen Ausgaben der Zeitschrift TIEMPO MUERTO (Tote Zeit) mit begleitenden Videos. TIEMPO MUERTO wird von Juan Pablo Macías seit 2012 herausgegeben und widmet sich der Recherche anarchistischer Praxis. Sie verkörpert im Kontext der Kunst eine Kritik der Repräsentation und ist zentral für seine Praxis, die sich auch auf andere Grammatiken erstreckt.
In Anlehnung an ein populäres Internet-Meme, spielt der Titel auf ein binäres Weltbild an, in dem sich der Mensch von seiner natürlichen Umwelt und deren Organismen abhebt und eine vereinfachte Realität aus menschlich und nicht-menschlich entsteht.
Neobarocke Gärten wie der Körnerpark sollten die Herrschaft des Menschen über die Natur veranschaulichen. Die Ausstellung Unbändiger Glanz lädt dazu ein, Schönheit im Chaos, in der Unordnung und in der Andersartigkeit zu finden, anstatt sich auf Symmetrie, Standardisierung und Normalität zu konzentrieren.
In der Ausstellung manchmal halte ich mich an der luft fest schauen junge belarusische Künstler:innen im Exil zurück auf die Proteste, die ihr Leben radikal verändert haben, und auf die darauf folgenden Jahre. In ihrer Kunst beschäftigen sie sich mit den Repressionen in ihrem Heimatland und der Angst vor dauernder Überwachung, die auch im Exil nicht endet.
Das Kooperationsprojekt If the Berlin Wind Blows My Flag nimmt anhand der Geschichte des Berliner Künstlerprogramms des DAAD (BKP) die künstlerischen Szenen in West-Berlin vor dem Mauerfall in den Blick. In der Galerie im Körnerpark spürt die erste deutsche Einzelausstellung von Agnes Denes seit 1978 den ursprünglichen Ideen der Künstlerin nach, die sie für ein nie zustande gekommenes BKP-Stipendium entwickelt hatte.
Soil Conversations präsentiert neun künstlerische Positionen aus Südafrika und Deutschland, die sich mit der Materialität von Erde, unserer Beziehung zum Boden als Lebensgrundlage, und Erde als Trägerin von Erinnerung, Identität und Zukunft auseinandersetzen.
Verlust und Trauer sind unvermeidliche und universelle Erfahrungen, die dennoch jede:n von uns früher oder später unerwartet treffen. Die Ausstellung untersucht dieses Spannungsfeld und beleuchtet durch unterschiedliche künstlerische Medien emotionale Zustände von Trauer.
Die Ausstellung ENTER_NATURE erzählt anhand aktueller künstlerischer Positionen der Malerei, Skulptur und Performance sowie der Medienkunst von der ureigenen Sehnsucht des Menschen nach Natur, deren Verlust und ihrer künstlerischen Darstellung im postdigitalen Zeitalter.