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Juntos / Bî Hevra

Performance & Theater

Das Theaterprojekt Juntos/ Bî Hevra erzählt von Fragmenten aus der Biografie von Mirah Laline, der im brasilianischen Amazonas aufgewachsenen Regisseurin, und dem kurdischsyrischen Rapper Lian Khalaf. Ein interkulturelles Ehepaar, das sich in Berlin kennenlernt, dort ihr gemeinsames Leben aufbaut und zwar zusammen mit ihrem Dreijährigen Sohn. Ein dokufiktionaler Abend, der die Zuschauerschaft als Gäste der kurdisch-brasilianischen Hochzeitsfeier des Paares teilnehmen lässt. Eine Hochzeit, die Deutsch, Portugiesisch, Kurdisch, Arabisch und Spanisch, größtenteils Kolonialsprachen, auf die Bühne holt.

Es wird ein Netz aus Gegenwarts- und Familiengeschichten gestrickt, was vor allem durch den gewaltigen postkolonialen Kontext zu einem gemeinsamen Geflecht des Heutes zusammenwächst. Wir werden Zeug:innen und Akteur:innen des Festes, der Anekdoten des Lebens, der Traumata, aber auch der Situationen kultureller Gemeinsamkeiten und Konflikte. Ein Hochzeitsabend, an dem mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Anwesenden gespielt wird. Wie wirken sich politische Situationen unverhinderbar auf eine Biografie aus? Und, wie kann das künstlerische Aufarbeiten dieses rhizomartigen Lebensweges zum Antrieb für bewusstes Verlassen einer Passivität sein? Das Paar ist Subjekt und Objekt ihrer Recherche, somit Autor:in ihrer eigenen Geschichte und gleichzeitig Schauspieler:in und Zuschauer:in ihrer Handlung. Juntos/ Bî Hevra bedeutet “gemeinsam”. Während dieser Zeremonie soll zusammen erzählt, erfahren und gelebt werden und zwar als Hochzeitsgemeinschaft.

Einlass nur mit Covid Test oder Impfnachweis!
Eintritt: Premiere kostenfrei

In expressiver Schrift kann man Juntos /  Bî Hevra lesen

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler