Fahren ohne Ticket
© Moira Zoitl air

Fahren ohne Ticket

In den Zwischenräumen der Sprache

Der Ausstellungstitel ist inspiriert von der Metapher, die den Blick auf das Wechselspiel zwischen Sprache und Zugehörigkeit eindrücklich vermittelt: „Das Gefühl, in einem fremden Land zu sein, ist wie Fahren ohne Ticket. Es ist ein Gefühl des Nicht-Dazugehörens.“ Das Ausstellungsprojekt untersucht, inwieweit Kultur eine Kontextualisierung der Sprache ist und wie Sprache wiederum Kultur transformiert. Sprache ist nichts Festgeschriebenes, sie bewegt sich und produziert immer neue Bilder und Räume. Sie bietet die Möglichkeit, die Zwischenräume zwischen Menschen lebendig zu machen und neue Handlungsweisen zu eröffnen. Die Entstehung diverserer „kultureller Kontexte“ in den Gesellschaften des 21. Jahrhunderts hat einen Transformationsprozess der sprachlichen Kommunikation in Gang gesetzt. Dieser findet allerdings nicht ohne langwierige Aushandlungsprozesse statt. Die Ausstellung präsentiert eine Reihe von Strategien und Methoden, mit denen Künstler*innen sich mit den unterschiedlichen Aspekten von Sprache auseinandersetzen.

Gefördert von: Stiftung Kunstfonds

Kuratiert von Franziska Lesak, Marisa Maza, Moira Zoitl

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler